Ihre Trüffelschweine im fränkischen Einheitsbrei


Aktuelle Themen

Von Flaschengeistern, einem schmalen Grat und breitbeinigem Stapfen

Von Flaschengeistern, einem schmalen Grat und breitbeinigem Stapfen

Bei kulturkueche.de heißt es wieder GEWINNE, GEWINNE, GEWINNE – konkret wartet in unserer aktuellen Verlosungsrunde Folgendes auf Sie: 1. “Eine der lustigsten deutschsprachigen Komödien der letzten Jahre” auf DVD oder Blu-ray; 2. das neueste Album eines Mannes, dessen erste Arbeiten in den späten Neunzigerjahren erschienen und gemeinsam […]

Überleben in der Fremde

Überleben in der Fremde

In einer brasilianischen Großstadt versuchen asiatische Arbeiter Fuß zu fassen, träumen davon später auch eigene Geschäfte zu betreiben. Doch das Leben hier verläuft nicht einfach, man bleibt fremd. Auch wenn es keine Doku ist: Nele Wohlatz spürt mit „Sleep with your eyes open“ (ab 13.06.2024 im […]

Krake hilft beim gezielten Ausschalten

Krake hilft beim gezielten Ausschalten

Zuletzt war die amerikanische Firma Palantir im Zusammenhang mit dem Ukraine-Krieg hierzulande in den Schlagzeilen. Ihre umstrittenen “Datenanalyse”-Software-Produkte werden schließlich auch dort eingesetzt. In seiner Doku „Watching You – Die Welt von Palantir und Alex Karp“ (Kinostart 06.06.2024) befasst sich Regisseur Klaus Stern – wie der […]

“Lustig statt verzweifelt sein”: Europa und das Leid der Refugees

“Lustig statt verzweifelt sein”: Europa und das Leid der Refugees

In einem sizilianischen Flüchtlingslager muss eine französische EU-Beauftragte noch so Manches für den Staatsbesuch von Macron und Merkel  organisieren. Nicht nur ein überraschendes Wiedersehen mit ihrem Sohn und der Versuch manch anderer Beamter, hier und da eine Charade aufzuführen, bringen dabei Einiges durcheinander. In der […]

Ersetzt ein “Toaster” jeden Bartender?

Ersetzt ein “Toaster” jeden Bartender?

kukkis – das sind alkoholische Cocktails aus der Flasche, die tiefgekühlt gekauft oder geliefert, genauso tiefgekühlt monatelang aufbewahrt und tatsächlich im Handumdrehen trinkfertig gemacht werden können. Dahinter steht ein Startup aus Berlin mit bayerischen Wurzeln. Wer beim Gedanken „Cocktail aus der Flasche“ nur an klebrig-süße […]

Ehe der Ball rollt: vier absolute Kultur-Highlights in der Metropolregion

Ehe der Ball rollt: vier absolute Kultur-Highlights in der Metropolregion

Die Fußball-EM wirft ihre Schatten voraus. Derweil gastieren in der Zeit bis zum ersten Anpfiff im Großraum Nürnberg und der Metropolregion-“Hauptstadt” selbst zahlreiche Highlights in den Bereichen Konzerte, Comedy, Tanz und anderen Show-Veranstaltungen. Vier Angebote möchten wir Ihnen nachfolgend ganz besonders ans Herz legen. Neben diesen […]

Chaosschwestern und Songwriterpunks treffen auf den König des Reggae

Chaosschwestern und Songwriterpunks treffen auf den König des Reggae

Bei kulturkueche.de heißt es wieder GEWINNE, GEWINNE, GEWINNE – konkret wartet in unserer aktuellen Verlosungsrunde Folgendes auf Sie: 1. ein Album das es schafft, Django Reinhardt aus seinem instrumentalen Käfig zu befreien und in den Chanson und Vocal Jazz zu überführen; 2. nun auch im Heimkino: […]

Eltern sein dagegen sehr

Eltern sein dagegen sehr

Die dänische Komödie „Von Vätern und Müttern“ nimmt die Dynamik einer Elterngemeinschaft an einer elitär wirkenden Schule unter die Lupe und persifliert damit, was manch einer auch im realen Leben bereit ist, für das vermeintliche Wohl des eigenen Kindes zu erdulden.    Designerin Pernille (die […]

Über Vetternwirtschaft und Pseudo-Bio

Über Vetternwirtschaft und Pseudo-Bio

Vordergründig betrachtet ist „Die Q ist ein Tier“ ein klassischer Krimi. In Wahrheit behandelt der Kinofilm (Start: 16.05.2024) jedoch auf äußerst unterhaltsame Weise viele Fragen rund um das Thema Fleischkonsum, ohne mit schockierenden Bildern aus der Massentierhaltung zu schockieren, und im Grunde auch ohne fertige […]

Punkrock mit Dildo und Gehhilfe

Punkrock mit Dildo und Gehhilfe

Die Doku „Teaches of Peaches“ portraitiert die kanadisch stämmige Künstlerin Merrill Nisker, die seit Jahren mit Originalität und gezielten Provokationen gegen Genderstereotype kämpft. Besser bekannt – der Filmtitel verrät es – ist die vielseitige Frau im Mittelpunkt dieses Kino-Neustarts (09.05.2024) unter ihrem Künstlernamen Peaches.  Erst […]


Gewinne, Gewinne, Gewinne

Von Flaschengeistern, einem schmalen Grat und breitbeinigem Stapfen

Von Flaschengeistern, einem schmalen Grat und breitbeinigem Stapfen

Bei kulturkueche.de heißt es wieder GEWINNE, GEWINNE, GEWINNE – konkret wartet in unserer aktuellen Verlosungsrunde Folgendes auf Sie: 1. “Eine der lustigsten deutschsprachigen Komödien der letzten Jahre” auf DVD oder Blu-ray; 2. das neueste Album eines Mannes, dessen erste Arbeiten in den späten Neunzigerjahren erschienen und gemeinsam mit Künstlern wie Kruder & Dorfmeister der Wiener Elektronik zu internationalem Ruhm verhalfen;  3. Klassischer Horror in Echtzeit erzählt und als One-Shot gedreht für’s Heimkino; 4. das 15. Studioalbum der wunderbaren EELSund last but not least 5. “Schock”-Momente mit Fahri Yardim und Anke Engelke.

Alles was Sie tun müssen um kostenfrei an wenigstens einen dieser lohnenswerten Kulturleckerbissen zu kommen: Uns bis zum 18.06.2024 – 23.59 Uhr per mail mit dem Betreff “Duett” an trueffel@kulturkueche.de verraten, a) welches gemischte Gesangsduo Sie egal ob aktuell oder aus der Vergangenheit mit welchem Song besonders lohnend fanden. Und ob Sie uns beipflichten, dass das was die vom Label Stars by Edel schmerzfrei als Koop zwischen der “24-jährige(n) Ausnahmekünstlerin” Anna Ermakova und “niemand Geringeren” (sic!) “als Florian Silbereisen” angepriesene Interpretation von “Something Stupid” eines der schlimmsten Covers aller Zeiten ist.

Diese “Infos” neben Eurer Postadresse und schon seid ihr im Lostopf. Wie bei allen schönen Spielen bzw. Preisausschreiben gilt auch bei uns, dass der berühmt-berüchtigte Rechtsweg ausgeschlossen ist. Erwähnen Sie zudem gerne in Ihrer Einsendung, welches der Gewinnspielthemen Sie ganz besonders begeistert. Werden Sie von unserem Glückself^^ gezogen, versuchen wir dies besonders zu berücksichtigen solange der Vorrat an den unten genannten Preisen reicht.

 

Eine melancholische wie emotionale Komödie voller Musik, Leidenschaft und deftigem Wirtshausschmäh

Rickerl heißt eigentlich Erich Bohacek. Der Chaot und Feingeist ist häufig “Gast” in der Wiener Arbeitsagentur. Denn mit seinen Gelegenheitsjobs, wie Totengräber oder Mitarbeiter in einem Sexshop, käme er zwar über die Runden, aber – keineswegs aus purer Faulheit – hat er irgendwie kein Glück. Er scheint tatsächlich keine Stelle länger behalten zu können. Aber am liebsten schreibt er ohnedies Lieder. In seiner Gitarrentasche fliegen zig höchst persönliche Liedtexte, voll gekritzelt auf allem, was Rickerl, immer wenn die Muse küsste, gerade unter die Finger kam. Der irgendwie verhauen und gleichzeitig gütig wirkende Kerl hat sogar einen Manager, stand wohl vor geraumer Zeit kurz davor, die ersten Lieder richtig professionell einzuspielen. Allerdings machte der Kettenraucher dann doch einen Rückzieher. Einerseits weil wohl die eine oder andere Beziehungsgeschichte nicht mehr so recht zu seinem eigenen Privatleben passen würde (die Frau seiner Träume und Mutter eines gemeinsamen Kindes hat ihn verlassen und lebt nun in einer besseren Gegend mit einem “Piefke”), aber vielleicht auch wegen der demontierenden Sprüche seines – wohl schon in seiner Kindheit kaum vorhandenen – Vaters. Jedenfalls ist offensichtlich, dass Rickerl, kaum noch an sich selbst glaubt, schwer davon zu überzeugen ist, es doch noch als Künstler zu schaffen. Aber auch wenn alles schwierig ist: sein besagtes Kind, ein sechsjähriger Junge, vergöttert ihn. Seine Ex, Vicki, hat zwar auch noch was für ihn übrig, denkt aber in den überwiegenden rationalen Momenten lieber an die bessere Zukunft. Eine verrauchte Kneipe im Wiener Arbeiterviertel mit allabendlich den selben Stammgästen, die wohl auch schon die Freizeit mit ihm teilten, als er bessere Zeiten mit Vicki hatte, ist Rickerls wahres Zuhause – hier fühlt er sich augenscheinlich geborgen. Nur, als er durch eine Verkettung unglücklicher Umstände davor ist, endgültig alles, was ihm lieb ist, zu verlieren, traut er sich aus seiner Komfortzone heraus…

Der 32jährige Regisseur und Drehbuchschreiber Adrian Goiginger („Die beste aller Welten“, „Märzengrund“, „Der Fuchs“) hat mit „Rickerl – Musik is höchstens a Hobby“ eine zutiefst melancholische, recht gefühlvolle Komödie geschaffen, mit wunderbaren Liedern des Sängers und Songwritters Voodoo Jürgens (mit bürgerlichem Namen David Öllerer), der auch die Hauptrolle spielt und im Film, wenn die Kasse mal wieder überhaupt nicht stimmt, sattsam bekannte Austro-Pop-Lieder als Coverversion bei betont bieder wirkenden Hochzeitsgesellschaften zum Besten gibt. Goigingers erster fiktionaler Film ist dabei auch eine Liebeserklärung an den Teil Wiens, der im Verschwinden begriffen ist – inklusive der besonderen Mundart oder den Kiezkneipen, in der Alpenrepublik Tschocherln genannt. Nicht nur wenn bei einem Kinobesuch von Rickerl bei einem Familienfilm offenbar ungestört geraucht werden darf, denkt man sich – wenn nicht ab und an beispielsweise “WhatsApp” zum Gesprächs-Thema wird, ob das Ganze überhaupt auch nur ansatzweise in der Gegenwart spielt. Wien wirkt hier tatsächlich wie aus der Zeit gefallen. Jedenfalls musste, weil die modernen Hauptstadtkinder kaum noch Mundart sprechen, für die Rolle des Sechsjährigen im Niederösterreichischen gesucht werden, was sich gelohnt hat: der Junge, Ben Winkler, steht dem Großen Voodoo im Schauspielerischen trotz seines Debüts vor einer Kamera in Nichts nach. Gut für das deutsche Publikum, es wurde nichts synchronisiert: der authentische Flair wird beibehalten, „Rickerl – Musik is höchstens a Hobby“ kommt mit leicht konsumierbarer Untertitelhilfe daher. Als Bonus auf den gerade erschienenen Heimkino-Versionen von “Rickerl” warten neben dem herrlichen Hauptfilm u.a. Bonus: Deleted Scenes sowie Interviews mit Adrian Goiginger und Voodoo Jürgens.

 

 Musik geprägt von Jazz und subtilen elektronischen Arrangements: sehr cineastisch wirkend: Waldeck

Sein siebtes Studioalbum widmet Klaus Waldeck, der Großwesir der Wiener Elektronik, den Flaschengeistern und Scheherazaden. “The Moon and the Orient” verzaubert mit orientalischer Stimmung und viel Sinn für Rätsel, Wunder und Überraschungen.

Mit gewohnter Präzision erkunden die Kompositionen die verspielten Formen des gewählten Genres und fügen sich am Ende doch dem unverwechselbaren Waldeck Sound, der vertraut und gefällt. Das Album setzt wieder stärker auf elektronische Mittel als seine Vorgänger, bleibt aber dennoch subtil und nahbar – und geschmackvoll wie immer. Die Rhythmen kommen oft schleichend wie Kobras aus ihren Körben und halten die Spannung von ersten bis zum letzten Takt.

Sehnsucht und Exotik umschmeicheln und befeuern kühle Arrangements, verborgene Begierden drängen nach Auflösung und Wiederkehr. Das Genie ist nie ganz frei, aber auch nie vollkommen ohnmächtig. Wer die in 12 Flaschen abgefüllten Waldeck-Geister entlässt, inspiriert Ohren und Herzen für mindestens 1001 Nächte am Dancefloor, im Ballsaal oder wo immer das Herz nach Liebe sucht.

Mit dabei ist wieder featured vocalist Patrizia Ferrara. Sie ist seit 2017 ständige musikalische Weggefährtin und vergoldet das Album mit betörendem Vortrag. Auch zu hören auf dem Album sind Zeebee sowie die Dragkünstlerin Lucy McEvil. Weitere Mitstreiter in Waldecks orientalischem Salonorchester sind unter anderem der Bassist Philipp Moosbrugger, Schlagzeuger Alex Pohn, Klarinettist Herbert Swoboda sowie Gitarrist Thomas Hechenberger. Unter ihrer kundigen Anleitung lädt die beschwingte Single „Come with me Mambo“ zum barfuß Tanzen ein, färbt sich „Bring on the Thrill“ zu einem Technicolor-Panorama des untergegangenen Glanzes von Beirut oder Teheran, reiht sich „Sweet Surrender“ als Nachtrag in das Great American Songbook ein und lässt die Sehnsuchtshymne „Someday“ von einer friedlichen Zukunft träumen.

Das Album erscheint am 14.06.2024 auf Waldecks eigenem Label Dope Noir Records, das kürzlich sein zwanzigjähriges Jubiläum feierte.

 

Ab 20. Juni im Heimkino: Home Sweet Home – Wo das Böse wohnt

Atemlos, intensiv, spannend bis zur letzten Sekunde: Constantin Film Home Entertainment präsentiert klassischen Horror unter der Regie von Thomas Sieben (“Kidnapping Stella”, “Prey”), aus dessen Feder auch das Drehbuch stammt – in Echtzeit erzählt und als One-Shot gedreht: ab 20. Juni 2024 auf DVD & Blu-ray; auch als digitale Kaufversion erhältlich.

Als die hochschwangere Maria (Nilam Farooq) abends allein zurück in das entlegene Landhaus ihres Schwiegervaters (Justus von Dohnányi) fährt, das sie mit ihrem Verlobten Viktor (David Kross) gerade erst bezogen hat, ahnt sie nicht, was dort im Verborgenen lauert: Erst scheint es ein ganz normaler Abend zu sein, doch während sie mit Viktor, der noch in der Kanzlei festhängt, telefoniert, gehen im Haus plötzlich alle Lichter aus. Als sie in den Keller hinuntergeht, um nach dem Sicherungskasten zu schauen, hört sie unheimliche Geräusche.

Ein mysteriöses Atmen. Maria bemerkt nicht den geisterhaften Schatten, der hinter ihr in der Dunkelheit steht. Sie versucht, ruhig zu bleiben und der Sache auf den Grund zu gehen. Im weitläufigen Keller entdeckt Maria einen geheimen Raum, in dem sie auf ein schreckliches Familiengeheimnis stößt. Panisch will sie zurück in die Stadt fahren, doch als sie aus dem Haus rennt, ist ihr Autoschlüssel verschwunden. Im selben Moment setzen auch noch Marias Wehen ein. Und das ist erst der Anfang einer unheimlichen und dramatischen Nacht, in der Maria um ihr eigenes Leben und das ihres Kindes kämpfen muss …

Zum Kinostart erinnerte Blickpunkt:Film daran, dass es, wenn es ein Genre gibt, das vom Filmschnitt lebt, der Horrorfilm ist, und erkannte somit natürlich schon in der Theorie, dass hier eine ganz besondere Herausforderung anstand: “Die Idee, einen Horrorfilm ohne Schnitte machen zu wollen, also in einer langen Einstellung gedreht, erscheint aberwitzig”: Doch “Home Sweet Home – Wo das Böse wohnt” habe eine Antwort gefunden und könne sich nun rühmen, “der wohl erste richtige One-Shot-Horrorfilm weltweit zu sein. Dabei aber über den Curiosity-Faktor und den Novelty-Effekt hinaus eine durchaus ambitionierte Arbeit ist, die über ihre erstaunliche technische Umsetzung hinaus funktioniert. Tatsächlich ist die Gruselmär einer hochschwangeren jungen Frau, die in ihrem frisch bezogenen neuen Heim irgendwo in der Pampa vor Berlin eine Nacht von nacktem Terror erlebt, erst einmal ein filmisches Wunder, tatsächlich nicht einfach nur in einer langen Einstellung umgesetzt (Hut ab vor der Leistung von Kameramann Daniel Gottschalk, der zuletzt den Filmen von Karoline Herfurth ihren besonderen Kinoglanz gegeben hatte), sondern eben auch in Tempo und Rhythmus durchaus akzentuiert.”

 

Das 15. Studioalbum des “Beautiful Freak”: EELS Time! ist über E-Works/Play It Again Sam erschienen

Das Album folgt auf ein arbeitsreiches Jahr 2023 für EELS, die endlich ihre lang erwartete “Lockdown Hurricane”-Tour durch Europa und Nordamerika antreten konnten, und der Veröffentlichung ihres zweiten Compilation-Albums “EELS So Good: Essential EELS Vol.2” mitsamt eines brandneuen Weihnachtssongs “Christmas, Why You Gotta Do Me Like This”, mit der sie ihre drei Jahrzehnte währende Bandgeschichte feierten.

“EELS TIME!” – vor wenigen Tagen bei PIAS erschienen – wurde in Los Feliz/Kalifornien und Dublin aufgenommen und enthält zwölf brandneue Tracks und einige von E’s introspektivsten und persönlichsten Stücken der letzten Jahre sowie Kollaborationen mit dem amerikanischen Musiker und Schauspieler Tyson Ritter, Frontsänger der Rockband The All-American Rejects.

Beim “musikexpress” sicherte sich das Projekt damit die Auszeichnung “Album der Woche” und heimste dort auch das Prädikat “grandioser Kummer-Pop” ein, während bei den Kollegen von “plattentests.de”  Erinnerungen an das frühere EELS-Album “Blinking lights and other revelations” wach wurden, also Songs die  mit brüchiger Stimme zu engelsgleichen Harmonien Rührungstränchen zu Tage fördern – 2024 dabei besonders “variantenreich, gewitzt und gut gemacht”. Doch “TIME!” beweise nebenbei, das Everett auch anders kann: “‘Goldy’ und ‘If I’m gonna go anywhere’ erinnern im Soundgepräge fast schon an gut abgehangene Philip-Boa-Songs, mit breitbeinig stapfenden Strophen, rauem Gesang und melodiösen Refrains”…

So oder so: Das sich ständig verändernde Projekt um Sänger/Songwriters E (Mark Oliver Everett) hat seit seinem Debüt “Beautiful Freak” aus dem Jahr 1996 insgesamt 14 Studioalben veröffentlicht. Im Jahr 2008 veröffentlichte E sein hochgelobtes Buch Things the Grandchildren Should Know und spielte die Hauptrolle in dem preisgekrönten Dokumentarfilm Parallel Worlds, Parallel Lives, der sich mit seinem Vater, dem Quantenphysiker Hugh Everett III beschäftigte.

 

Schock (Filmwelt Verleihagentur): Als digitaler Download ab 16.06. – als Blu-ray / VoD ab 20.06.2024

Bruno (Denis Moschitto) ist Arzt, hat aber seine Approbation verloren. Jetzt näht er Wunden und kümmert sich um Patienten, die lieber außerhalb des Systems im Verborgenen bleiben. Als ihm die Anwältin Kreber (Anke Engelke) das Angebot macht, einen leukämiekranken Kriminellen zu behandeln, wird sein Ehrgeiz geweckt.

Mit der Entscheidung, die Behandlung zu übernehmen, gerät er jedoch nicht nur zwischen die Fronten des organisierten Verbrechens, er stellt sich damit auch gegen Giuli (Fahri Yardim), den Mann seiner Schwester Laura (Aenne Schwarz), der ein Widersacher von Brunos neuem Patienten ist. So wird für Bruno der Grat seines Handelns immer schmaler und das Spiel immer gefährlicher – bis ihm die Dinge entgleiten…

Nicht nur “Antenne Bayern” war beim Kinostart voll des Lobes über diese Produktion und titelte daher: “Düstere, gut gemachte Thriller aus Deutschland gibt es nicht allzu oft. ‘Schock’ … ist ein solcher. Manchmal geht der Film bis an die Grenze des Erträglichen.” Und beim “Filmdienst” hieß es:  “Der intensive Neo-Noir-Thriller kombiniert düstere Drastik mit existenzieller Dringlichkeit und schwer erträglichen Gewaltszenen. Erzählerisch und psychologisch ist die ambitionierte Genrearbeit subtil konstruiert.”

In der zentralen Rolle des Arztes Bruno ist der Regisseur Denis Moschitto selbst zu sehen – zusammen mit Daniel Rakete Siegel verfasste er auch das Drehbuch. In weiteren Rollen spielen u.a. Fahri Yardim (Jerks, Abgeschnitten) – der mit Bon Voyage Films auch als Produzent an “Schock” beteiligt ist –, Aenne Schwarz (Alles ist gut) und Anke Engelke (Eingeschlossene Gesellschaft).

 

Zur Erinnerung:

Alles was Sie tun müssen um kostenfrei an wenigstens einen dieser lohnenswerten Kulturleckerbissen zu kommen: Uns bis zum 18.06.2024 – 23.59 Uhr per mail mit dem Betreff “Duett” an trueffel@kulturkueche.de verraten, a) welches gemischte Gesangsduo Sie egal ob aktuell oder aus der Vergangenheit mit welchem Song besonders lohnend fanden. Und ob Sie uns beipflichten, dass das was die vom Label Stars by Edel schmerzfrei als Koop zwischen der “24-jährige(n) Ausnahmekünstlerin” Anna Ermakova und “niemand Geringeren” (sic!) “als Florian Silbereisen” angepriesene Interpretation von “Something Stupid” eines der schlimmsten Covers aller Zeiten ist.

Diese “Infos” neben Eurer Postadresse und schon seid ihr im Lostopf. Wie bei allen schönen Spielen bzw. Preisausschreiben gilt auch bei uns, dass der berühmt-berüchtigte Rechtsweg ausgeschlossen ist. Erwähnen Sie zudem gerne in Ihrer Einsendung, welches der Gewinnspielthemen Sie ganz besonders begeistert. Werden Sie von unserem Glückself^^ gezogen, versuchen wir dies besonders zu berücksichtigen solange der Vorrat an den unten genannten Preisen reicht.