Wer Salat oder Kräuter einkauft, kennt das Dilemma: Selbst bei richtiger Lagerung neigen sie dazu, schnell zu welken. Kann man sie wieder frisch machen? Zu gut für die Tonne! gibt diese Tipps:
Wer welken Salat wieder frisch machen möchte, legt die Salatblätter für einige Zeit in sehr kaltes Wasser. So wird der Salat wieder etwas knackiger. Festere Salate wie Radicchio, Römersalat, Chicorée und Salatherzen lassen sich roh mit Hilfe des Wasserbades auffrischen oder man bereitet sie auf dem Grill zu.
Welke Kräuter kann man ähnlich wie Schnittblumen behandeln: Stiele etwas anschneiden und anschließend in ein Gefäß mit Wasser stellen. Nach kurzer Zeit sind die Kräuter wieder frisch.
Apropos: Wer einen Garten hat, weiß, dass es im Herbst nahezu vorbei ist mit der frischen Ernte. Doch man kann Kräuter gut sammeln und aufbereiten und sich so selbst einen Wintervorrat anlegen. Getrocknete Kräuter eignen sich gut zum Würzen von Speisen, einige können als Teeaufguss auch so manches Wehwehchen lindern.
Salbei zum Beispiel ist sowohl als Würzkraut als auch als Heilpflanze bekannt. Zum Trocknen werden die silbrig-gräulichen, leicht samtigen Blätter am besten vor oder nach der Blüte gesammelt. Salbeitee kann bei Verdauungsbeschwerden helfen, aber auch gegen starkes Schwitzen.
Zum Gurgeln bei Halsweh, Husten und Zahnfleischentzündungen ist er ein bewährtes Hausmittel. Ein Teelöffel getrocknete Salbeiblätter mit 250 ml kochendem Wasser übergießen und für drei Minuten ziehen lassen. Bei frischen Blättern die doppelte Menge überbrühen.
Nicht zum Würzen, aber als Heilkraut bekannt ist auch die Kamille. Kamille wächst vorzugsweise auf sonnigen Standorten, oft auf brachliegenden Flächen und Äckern. Kamillenblüten kann man bis August pflücken, dann trocknen und lichtgeschützt aufbewahren. Kamillentee kann bei Magen-Darm-Beschwerden sowie bei Entzündungen in Mund und Rachenraum helfen. Ein Teelöffel Kamillenblüten mit 250 ml kochendem Wasser übergießen, 10 Minuten ziehen lassen und dann abseihen.
