Ihre Trüffelschweine im fränkischen Einheitsbrei

Clasart Classic läutet Countdown zur „Met Opera live im Kino“ ein

Mit Luigi Cherubinis MEDEA startet die preisgekrönte Veranstaltungsreihe in die neue Saison: Ende Oktober ist es wieder soweit! Dann heißt es: Vorhang auf für die Live-Übertragungen aus der Metropolitan Opera, New York. Zum Saisonauftakt der beliebten Erfolgsserie „Met Opera live im Kino“ bringt Clasart Classic die umjubelte Saison-Premiere der Met in deutsche und österreichische Kinos. Der Kartenvorverkauf hat begonnen.

Die Live in HD-Saison 2022/2023 der Metropolitan Opera beginnt mit der Met-Premiere von Luigi Cherubinis selten aufgeführter Oper MEDEA. Beethoven war ein glühender Bewunderer dieses Komponisten und für Brahms war dieses Juwel der Barockmusik das, „was wir Musiker unter uns als das Höchste in dramatischer Musik anerkennen“.

Die Rolle der MEDEA ist untrennbar mit Maria Callas verbunden. Sondra Radvanovsky braucht, so glauben zumindest die Veranstalter, den Vergleich jedoch nicht zu fürchten. Sie porträtiere die Titelfigur, eine mystische Zauberin, die bei ihrem Streben nach Rache vor nichts zurückschreckt, mit Bravour. Das Premieren-Publikum der Met bedachte ihre Leistung jedenfalls mit Ovationen. Die Inszenierung von David McVicar erreiche durch die Verwendung eines riesigen Spiegels, in dem sich die Handlung widerspiegelt, eine geräumige Dreidimensionalität. Doey Lüthis Kostüme seien authentisch für die Zeit und “überaus prächtig, besonders für die Damen, die mit fantastischen Perücken in Szene gesetzt werden”.

Zu Radvanovsky gesellt sich der Tenor Matthew Polenzani als Medeas Argonauten-Ehemann Giasone; die Sopranistin Janai Brugger als ihre Rivalin um dessen Liebe Glauce; Bass Michele Pertusi als ihr Vater, Creonte, der König von Korinth; und Mezzosopranistin Ekaterina Gubanova als Medeas Vertraute Neris. Carlo Rizzi dirigiere Cherubinis Meisterwerk mit Raffinesse, und zusammen mit dem Met Orchestra gelinge ihm “eine fein ausbalancierte Aufführung, die vom ersten Ton der Ouvertüre bis zu Medeas letzten Racherufen an Intensität zunimmt”. Nach der Premiere schrieb die New York Classical Review: „Viel besser geht Oper nicht!“

22. Oktober Cherubini MEDEA

05. November Verdi LA TRAVIATA

10. Dezember Puts THE HOURS

14. Januar Giordano FEDORA

18. März Wagner LOHENGRIN

01. April Verdi FALSTAFF

15. April Strauss DER ROSENKAVALIER

29. April Blanchard CHAMPION

20. Mai Mozart DON GIOVANNI

03. Juni Mozart DIE ZAUBERFLÖTE



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