kkaufmacher

Weinsinnig

Neben vielen anderen tollen Preisen, die hinter den anderen Fensterchen unseres Winterkalenders 2016 stecken oder dort noch nach und nach auftauchen werden, können Sie mit Ihrer Gewinnspielteilnahme auch das hier abstauben: Ein exquisites Feinschmeckerbuch für Weinfreunde aus dem Delius Klasing Verlag

wow-kochenWeinkäse gibt es, Lachkäse nicht. Das ist eigentlich schade, aber warum ist das so? Weil „Wein“ mit „Weinen“ nichts zu tun hat. Weinen hängt mit Weh zusammen. Wein dagegen ist sprachlich unbekannten Ursprungs, und das ist nur eines der vielen Geheimnisse des Weins

Den Untertitel „…mit allen Sinnen genießen“, darf man wörtlich nehmen. Denn Wein erregt nicht nur Sensationen beim Schmecken und Schnuppern, sondern schmeichelt auch dem Auge, ja indirekt sogar dem Ohr, wenn wir die wohlgemerkt halbvollen Gläser per Prosit zum Klingen bringen.

Edel, so nennt man einen guten Wein. Und edel ist auch dieser Bildband ausgestattet mit seinen exzellenten Texten und formidablen Fotos, die schon beim puren Betrachten zur Weinseligkeit verführen. Die Geschichte des Rebensafts: Damit setzt dieser Weinleitfaden ein und holt damit weit bis in die Antike aus. Die Weinherstellung − vom Weinberg über die Lese bis zur Fassreife − bildet den folgenden Abschnitt, bevor es von der Theorie näher an die Praxis geht: „Verkostungen und Speiseempfehlungen“ sowie „Servieren und Lagern“. Hier wird gezeigt, wie sehr ein guter Wein auch gute Umgangsformen für sich verlangt.

Dann aber folgt das Herzstück: ein ausgiebiger Rundgang durch die Welt des Weins. Die Schaumweine vorweg, dann die Weißen und die Roten. Und zwar die bekannteren (Riesling und Rioja), aber auch die weniger bekannten, nichts desto weniger galanten Sorten wie etwa Verdicchio und Vouvray unter den Weißweinen oder Pomerol und Pommard bei den Roten. Herkunft und Charakter werden genau beschrieben und die jeweils dazu passenden Speisen empfohlen. Ein eigener Abschnitt gilt den Süßweinen und ihren Charakteristika. Ein ausführliches Glossar findet sich am Ende des Bandes. Den guten Schluss aber bildet eine bildschöne Exkursion zu den Düften des Weins. Wer da nicht auf den Geschmack kommt.